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EZ Allstromuhr

Als preisgünstige Alternative zum aufwändigeren Starkstrom-Uhrwerk der Elektrozeit wurde von der Elektrozeit in den 30er Jahren das Allstromuhrwerk entwickelt. Durch einfaches Umklemmen einer Schraube am Eletromagneten kann das Werk sehr einfach an unterschiedliche Gleich- und Wechselspannungen angepaßt werden.

Der Aufzug besteht aus einem Solenoiden (Spule), der bei Erregung einen gleichzeitig als Antriebsgewicht dienenden stabförmigen Anker hinaufzieht; dabei unterbricht die am Hebel befestigte Quecksilberschaltröhre den Stromkreis. Mittels einer Schaltklinke wird durch das Gewicht des Ankers das Schaltrad angetrieben und hierdurch die Feder in einem Federhaus gespannt. Als Gangregler besitzt die Allstromuhr - ähnlich wie die Batterie- und die Starkstromuhr - einen 11-steiniges Echappement mit Ankergang. Die Feder im Federhaus ist immer ganz aufgezogen. Wenn der Strom ausbleibt und die Uhr vorübergehend nicht mehr aufgezogen wird, dann läuft einfach die Feder ab und die Uhr läuft noch ca. 24 Stunden weiter. Bei Wiedereintritt der Stromversorgung wird die Feder sofort wieder vollständig aufgezogen. Dann wiederholt sich der Aufzugsvorgang etwa alle 5 Minuten.