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Für den Betrieb der Bundesbahn ist es unerläßlich, dass alle Nebenuhren überall zuverlässig die gleiche Zeit anzeigen. Dies setzt zuverlässig arbeitende elektrische Uhrenanlagen voraus. Bei Ihrer Weiterentwicklung in der Nachkriegszeit wrude daher darauf geachtet, dass sie bei geringem Aufwand möglichst mit doppelter Sicherheit arbeiten, damit ein Fehler allein noch keine Störung verursachen kann. Auch bei der Bundesbahn werden die Nebenuhren seit jeher mit polwechselnden Gleichstromimpulsen betrieben, da dies die größte Betriebssicherheit bietet und außerdem gestattet, die Nebenuhren auf möglichst weite Strecken fortzustellen.

Faszinierend für mich ist der  - in der heutigen Zeit der DCF77-gesteuerten Computer-Hauptuhren unvorstellbare - Aufwand, mit dem die Uhrenanlagen in der Zeit ab etwa 1950 von der DB insbesondere mit dem Hauptlieferanten T+N weiterentwickelt und perfektioniert wurden. Neben dem technischen bestand natürlich auch ein immenser Unterhaltungsaufwand, die damalige Technik war nicht wie heute weitgehend wartungsfrei, sondern wurde von regelrechten “Uhrentrupps” gewartet - heute wohl unbezahlbar! Leider wurde bei der Privatisierung der Fernmeldeeinrichtungen (Verkauf an Mannesmann-Arcor) rigoros aufgeräumt, sämtliche Lager kamen auf den Prüfstand und “veraltetes” Material, insbesondere der gesamte Restbestand an Ersatzbaugruppen für die alte Uhrentechnik wurden verschrottet. So ist es auch aufgrund dieses Schritts sehr schwierig geworden, noch an Zeugen der alten Technik “heranzukommen”.

Ich habe mich bemüht, in den nachgeordneten Seiten die interessantesten Details der bahnspezifischen Uhrenanlagen jener Zeit kurz und verständlich darzustellen. Als Nicht-Eisenbahner sind meine Literatur- und Technikquellen naturgemäß sehr begrenzt. Bitte zögern Sie nicht mit einer Kontaktaufnahme, falls Sie Verbesserungsideen hierzu haben!