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Zentralen-Überwachung

Die komplizierte interne Überwachung einer Uhrenzentrale erfolgt durch Relaisgruppen, insbesondere durch den “Überwachungsrelaiskoffer”. Der Begriff  “Koffer” bedeutet die Zusammenfassung der Relais auf einem herausnehmbaren Einsatz, ideal für Wartungs- und Störungsarbeiten. Hier erfolgte die Überwachung der Minutenimpulse der beiden Schrittschaltwerke auf Impulsausfall, Dauerimpuls und zu großen Impulsabstand. In großen Uhrenzentralen wurden weiter auch die Sekunden- und Zehnsekundenimpulse (für Zeitansageeinrichtungen) ähnlich wie die Minutenimpulse durch erweiterte Relaisgruppen überwacht.

Das korrekte Arbeiten der an die Zentrale angeschlossenen Nebenuhren erfolgte durch eingebaute Kontroll-Nebenuhren mit Wechselkontakteinrichtung. Beim Weiterschalten des Minutenzeigers erfolgt die minütliche wechselnde Betätigung eines Kontaktes durch eine Nockenscheibe. Die Kontakte der den einzelnen Nebenuhrlinien zugeordneten Kontrolluhren waren Reihe geschaltet und wurden im Normalbetrieb gemeinsam umgestellt. Im Fall der Störung, z.B. eines Uhrenrelais, wird der entsprechende Kontrolluhr-Kontakt nicht im Gleichtakt mit den übrigen Kontrolluhren betätigt, und deshalb eine Störung in optischer und akustischer Form (Wecker) signalisiert.