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Zentralen-Regulierung

Der Zentralen-Regulierzusatz (ZRZ) wurde im Benehmen mit der DB von der Firma T+N entwickelt und enthält auf einer Grundplatte sechs neutrale Relais. Vereinfacht gesprochen, vergleicht der ZRZ die von den beiden Schrittschaltwerken (d.h. letztendlich Hauptuhren) abgegebenen Minutenimpulse hinsichtlich der Reihenfolge ihres Eintreffens. Geht die untergeordnete Reservehauptuhr einer Uhrenzentrale gegenüber der bevorrechtigten Hauptuhr nach, so generiert der ZRZ einen Reguliergleichstrom, der an das Pendelreguliersystem (PRS) der untergeordneten Hauptuhr geleitet wird. Durch diesen Regulierstrom wird in den nächsten 60 Sekunden die untergeordnete Hauptuhr beschleunigt. Zu Beginn der nächsten Minute wird der ZRZ durch den nächsten Minutenimpuls der beiden Hauptuhren abgeschaltet. Zu Beginn der Folgeminute werden beide Hauptuhrenimpulse erneut verglichen und - sofern erforderlich - erneut eine Regulierung eingeleitet. Durch Umpolung des Reguliergleichstroms ist sowohl eine Beschleunigung als auch eine Verlangsamung der regulierten Hauptuhr möglich.

Durch diese permanente Regulierung im 2-Minuten-Rhythmus werden beide Hauptuhren ständig synchronisiert, d.h. beide Zifferblätter zeigen auf die Sekunde die identische Zeit und beide Pendel befinden sich im Gleichschwung.