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Hauptuhrentwicklung

Bis etwa zur Zeit des 2. Weltkriegs wurden alle Hauptuhren mit einem mechanischen Kontaktlaufwerk ausgeführt, das vom Gehwerk der Hauptuhr ausgelöst wurde und die polwechselnden Minutenimpulse zum Betrieb der Nebenuhren erzeugte. Diese Impulsabgabe erfolgte nur auf etwa 1 bis 2 Sekunden genau. Das genügte anfangs, jedoch nicht mehr für Nebenuhren mit Synchronsekundenzeigern und weitere Zwecke. Deshalb wurden in der Nachkriegszeit nur noch Hauptuhren mit Präzisionsauslösung beschafft, die die Minutenimpulse mit einer Genauigkeit von etwa 0,3 Sekunden abgeben. Anfang der 50er Jahre wurden erstmals von der Bundesbahn Hauptuhren beschafft, die zur Kontaktgabe Schrittschaltwerke benutzen, letztere werden von Pendelkontakten mit polwechselnden Impulsen bei jeder Pendelschwingung um einen Schritt weitergestellt und lösen mit Nockenscheiben Kontaktsätze für die Minutenimpulse auf etwa 10 Millisekunden genau aus. Diese Ausführung hat sich bewährt und wurde von der Firma Telefonbau und Normalzeit geliefert. Auch ältere Hauptuhren wurden nachträglich mit Pendelkontakten ausgestattet.

Vom gleichen Hersteller, dem Hauptlieferanten der Bundesbahn, wurde im Einvernehmen ein komplettes System zur Gleichlaufhaltung, Überwachung und Fernsteuerung entwickelt, dass auf den folgenden Seiten beschrieben wird.