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SGR/SUR

Um Uhrenanlagen auch über größere Strecken fernsteuern zu können, wurde für die DB die Stromstoß-Fernsteuerungseinrichtungen entwickelt. Im Gegensatz zu den bisher vorgestellten Systemen arbeiten diese Einrichtungen mit Induktiv-Stromstößen. Als “Sender fungiert eine Relaisgruppe namens Stromstoßgeber (SG), die gemeinsam mit der steuernden Hauptuhr mit 24 Volt Gleichspannung angesteuert wird. Dieser SG wandelt die minütlichen Plus- und Minus-Hauptuhrenimpulse in Induktiv-Stromstöße um. Das Signal des SG muß auf der Empfangsseite wieder in die herkömmlichen polwechselnden Gleichstromimpulse zurückübersetzt werden. Hierzu wurde das dem DGUR ähnelnde Stromstoß-Uhrenrelais (SUR) - unten abgebildet - verwendet. Schließlich entwickelte T+N noch ein Kombinationsgerät, mit dem mittels der eintreffenden Induktiv-Stromstöße eine entfernte Hauptuhr fernreguliert werden kann (hier Ähnlichkeit zum FRZ). Mit dem diesem “Stromstoßgeber mit Hauptuhren-Gleichlaufregulierung” (SGR) konnten also einerseits entfernte Hauptuhren mit PRS im Gleichlauf gehalten und gleichzeitig Nebenuhren über SUR angesteuert werden. Hinter die regulierte Hauptuhr konnte ein nächster SG geschaltet werden, der wiederum mehrere SUR/SGR ansteuerte. Reichte die Leistung bzw. die Reichweite von SG und SGR nicht aus, so konnten “Verstärker” in Form der Baugruppe “Stromstoßerneuerung” (SE) verwendet werden, die die eintreffenden Induktiv-Stöße aufnahmen und wie ein SG in voller Stärke auf den weiteren Leitungsabschnitt weiterleiteten.